Myanmar - Burma

Myanmar ist ein Land voller Besonderheiten. Der erste Eindruck ist geprägt von Dreck und Unbehagen. Wer zum ersten Mal in einem asiatischen Land reist, wird einen wahren Kulturschock erleben, wo Yangon - das schlagende Herz Myanmars - vor Dreck und Abfall gerade so steht. Besonders das architektonisch interessante Kolonialviertel erfüllt diesen Eindruck. Natürlich hat Yangon auch saubere Flecken zu bieten, die in westlichem Stil entworfen, erbaut und auch gepflegt werden. Jedoch verliert sich dort auch ein wenig der Charm der Stadt. Gerade wegen des schlechten ersten Eindrucks sollte man als Reisender möglichst schnell Yangon verlassen und sich ins Innland aufmachen. So gibt es doch wahnsinnig viel zu erleben. Besonders hervor zu heben sind hier Bagan, welches mit seinen 2000 antiken Tempeln seinen Besuchern den Atem verschlagen lässt. Auch die Temperaturen sorgen eben dafür. In der Hauptsaison hat es hier deutlich über 40°, was für Europäer doch eine Herausforderung darstellen kann.

Inle See

Die Region um den Inle See stellt sich als fruchtbar und als Kontrast zum eher trockenen Bagan heraus. Die Region lädt zum wandern und entdecken ein. Es gibt längere Treks im Umland, bei denen man hervorragende Einblicke in die blühende Natur des Landes erhält. 

Menschen aus Myanmar

 Neben den zahlreichen sehenswerten Orten in Myanmar, zu denen ganz sicher nicht nur die Touristisch gepushten Orte zählen, muß man vor allem (!) die großartigen und bedingungslos hilfsbereiten Menschen hier in Myanmar hervorheben. In vielen asiatischen Ländern drängt sich immer das Gefühl auf, dass man für eine Auskunft eine Gegenleistung erwarte. Das ist hier nicht so. Wenn man sich auf diese Menschen nur einlässt, kann man erfahren, was „Miteinander“ bedeutet.

Myanmar ist ein tolles Land, welches am wachsen und am gedeihen ist. Ich hoffe, dass uns das Land, wie es momentan ist, noch lange erhalten bleibt, ohne vom touristisch eingetragenen Kapitalismus korrumpiert zu werden.